Hier finden Sie einige Kostproben aus dem überwältigenden Medienecho auf das erfolgreiche TOUSSINI-Konzept für Zirkusprojekte an Schulen.

Nordlippischer Anzeiger - TOUSSINI-Zirkusprojekt

Kalletaler Kids waren DIE Stars in der Manege

TOUSSINI Schulprojekt Nordlippischer Anzeiger

Kalletal-Langenholzhausen (jn). Das sind diese Erlebnisse, an die man sich sein Leben lang erinnert: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Am Habichtsberg” haben zum Abschluss ihrer Zirkus-Projektwoche in zwei applausumtobten Vorstellungen ihr Können im Zirkuszelt gezeigt. Vor quasi ausverkauftem Haus, denn die Eltern, Großeltern, Geschwisterkinde und weiteren Gäste waren so zahlreich erschienen, dass das große Zelt auf dem Grundschulgelände fast aus allen Nähten platzte.

Und dann ging es mit einem großen „Gong” auch schon los: Nach einem ersten Publikums-Check von „Zirkusdirektor” Claude Toussaint vom „Toussini Circus Mobile”, den die Kalletaler Eltern mit Bravour bestanden, lösten sich in der Manege richtig toll einstudierte und liebevoll musikalisch-begleitete Kunststücke ab, bei denen die Grundschulkinder in kleinen Gruppen zeigen konnten, was sie an den Tagen ihrer Projektwoche zuvor erarbeitet hatten. Von der großen Clownsnummer über Akrobatik, Jonglage mit unterschiedlichsten Gerätschaften bis zu Zaubernummer und noch vieles hatten die Mädchen und Jungen im Repertoire. Von den Kleinsten bis zu den Großen: Alle Artisten wurden mit lauten Bravo-Rufen und riesigem Applaus bedacht. Claude Toussaint moderierte den Reigen der Kalletaler Zirkuskinder und zeigte dabei viel Herz, komödiantisches Talent und Einfühlungsvermögen für Kinder und Eltern.

Gleich zwei Abschlussvorstellungen gab es an diesem Freitag und natürlich saß auch das Lehrer-Kollegium der Langenholzhauser Grundschule mit im Publikum. Schulleiter Harald Hengstler und seine Lehrer sind in Sachen Zirkusprojekt überzeugte „Wiederholungstäter”: Bereits zum achten Mal haben sie ein Kinderzirkus-Projekt an ihrer Grundschule realisiert. „Wir verfolgen den Ansatz, jedem unsererer Schüler in den vier Jahren Grundschule einmal die Teilnahme an diesem Projekt zu ermöglichen”, so Hengstler. Für die Kinder sei das ein Erlebnis, was im Laufe des Lebens nicht vergessen werde. „Die Kinder nehmen aus dieser Zirkuswoche unglaublich viel mit – ganz viel Selbstbewusstsein, Konzentration und neue motorische Fähigkeiten zum Beispiel”, zählt Harald Hengstler auf. Anders als in den Unterrichtsfächern werden beim Zirkusprojekt die Stärken der Kinder betont und der Artisten-Nachwuchs erfährt durchweg positive Erlebnisse sowie Anerkennung in der Gemeinschaft. Und bei den Abschlussvorstellungen vor die vielen Zuschauer zu treten, das erfordert zusätzlich noch eine große Portion Mut.

Die Grundschulkinder hatten während ihrer Projektwoche jeden Tag für mehrere Stunden Zirkustraining und konnten alles ausprobieren. Geleitet wird das Projekt von Claude Toussini, ausgebildetem Zirkuspädagogen und Inhaber des „Toussini Circus Mobile”, der sowohl die Kalletaler Kinder als auch ihre Eltern schlichtweg begeisterte.

Warum TOUSSINI?

Toussini Clown - warum toussini?

Jedes Kind hat jeden Tag Zirkus!

TOUSSINI - Rote Nase

Staatlich geprüfte Artisten und Lehrer!

TOUSSINI - Rote Nase

Kostenlose Lehrerfortbildung!

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Projekte sind voll refinanzierbar!

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Einmalige Shows mit Live-Musik!

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Kostenloses 400-Zuschauer-Zelt!

TOUSSINI - Rote Nase

Alle Gruppen werden von Zirkuspädagogen angeleitet!

Logo Koetztinger Zeitung

Die ganze Schule ein einziger Zirkus

Oder: Wenn Kinder ihre Talente als Akrobaten, Clowns und Jongleure entdecken

Von Franz Amberger

Bad Kötzting. Während sich in der Dreifachturnhalle Akrobaten und Jongleure tummeln, haben in einem Klassenzimmer die Clowns zusammen ihren Spaß. Das Sonderpädagogische Förderzentrum Bad Kötzting ist in dieser Woche ein einziger Zirkus. Selbst die Lehrer haben sich vom Zauber der Manege anstecken lassen und machen begeistert mit.

Spielerisch lernen

Beim Spiel kann ein Mensch in einer Stunde mehr lernen als im Gespräch in einem Jahr: Diese Erkenntnis des griechischen Philosophen Platon macht sich der Zirkus Toussini bei seinen Schulprojekten zunutze. Das Unternehmen aus dem norddeutschen Strandbad Wedel ist deutschlandweit eine renommierte Adresse für zirkuspädagogische Schulprojekte. Unter der Leitung des Gründers Claude Toussaint führt ein Team aus erfahrenen Artisten, Künstlern und Pädagogen seit 1995 erfolgreich Schulprojekte und pädagogische Weiterbildungen in den Bereichen Zirkus, Schauspiel, Rhythmus und Bogenschießen durch.
„Kinder sind von Natur aus neugierig und kreativ“, sagt der Zirkusdirektor. Sie lernten mit allen Sinnen und brauchten Bewegung. Deshalb seien Bewegungskünste sehr gut geeignet, motorische Fähigkeiten, differenzierte Körperwahrnehmungen und ein erweitertes Körperbewusstsein zu fördern. Claude Toussaint muss es wissen. Er selber ist staatlich geprüfter Bühnenakrobat, Artist und Tänzer und deckt mit seinem Team die gesamte Palette der Erlebnispädagogik ab.

Ganzheitlicher Ansatz

In Bad Kötzting sind der Artist Mike Husemann und die Lehrerin und Artistin Andrea Heller mit dabei. Auf Vermittlung der Jugendbildungsstätte Waldmünchen ist der mobile Zirkus seit Montag für eine Woche zu Gast am SFZ. Mit dem von langer Hand vorbereiteten Projekt „Mach deinen Zirkus“ bietet das SFZ eine besondere Art außerschulischer Förderung: Unter Anleitung von Fachleuten trainieren und erfahren die Kinder ihre akrobatischen Fähigkeiten. Krönender Abschluss ist eine öffentliche Aufführung am Freitag, die gemeinsam mit den Schülern geplant, entwickelt und organisiert wird. Damit nicht genug werden Entstehungsprozess und Ergebnis ebenfalls von Schülern in einem fachlich begleiteten Filmprojekt festgehalten.
„Es ist erstaunlich, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind“, sagt Rektorin Veronika Ne-rud voller Stolz. Sie hat das Projekt schon zum Jahresende 2012 im Dialog mit der JBS Waldmünchen angeleiert und als weiteren Partner die Erlebnisakademie Bad Kötzting mit ins Boot geholt. Gefördert wird das Unternehmen über die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Auch wenn das Unterfangen mit lästigem Papierkram verbunden ist und auch organisatorisch eine He-rausforderung darstellt: Für Nerud hat sich der Aufwand jetzt schon gelohnt. Denn die Arbeit mit den Zirkusleuten stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Kreativität, trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und stützt damit die Intelligenzentwicklung. „Es gibt den Schülern selber ganz viel“, versichert die Rektorin.

TOUSSINI.de circus mobile Kötztinger Zeitung vom 16.10.2013
Zwei Filmteams dokumentieren das ungewöhnliche Unterrichtsprojekt.

Talentierte Kinder

Den positiven Eindruck der Schulleiterin kann der Zirkusdirektor nur bestätigen. Nach zwei Trainingseinheiten mit den Buben und Mädchen vom Förderzentrum zeigte er sich gestern gegenüber der Kötz-tinger Zeitung sehr angetan von den erzielten Fortschritten und lobt seine Schüler: „Sie sind rhythmisch und motorisch sehr begabt“, stellt Claude Toussaint fest und fügt anerkennend hinzu: „Man merkt, dass diese Eigenschaften hier besser gefördert werden als an der Grundschule.“
Ein elementares Element des Schulprojekts ist die auf Jahre angelegte Nachhaltigkeit. So ist geplant, das erworbene Wissen mit den Schülern zusammen mit der Erlebnisakademie später im Unterricht fortzuführen und zu vertiefen. Und als bleibende Erinnerung bekommen alle Schüler eine DVD, die von den beiden Filmteams in einem Wochenendseminar in der Jugendbildungsstätte zusammengestellt wird.

Zirkusprojekt Pressebericht - Clownsnummer
Das macht Spaß: Zirkusdirektor Claude Toussaint lässt sich von seinen Clownschülern und Konrektorin Barbara Koeppelle auf den Arm nehmen.
TOUSSINI.de circus mobile Kötztinger Zeitung 16.10.2013
Akrobatik mit einfachen Mitteln: Unter professioneller Anleitung entwickeln die Kinder in erstaunlich kurzer Zeit ansprechende Figuren. Fotos: Amberger
Mittelbayerische Logo

Mittelbayerische Zeitung – Lokalteil für den Altlandkreis – www.mittelbayerische.de

Training für den großen Auftritt am heutigen Nachmittag: Claude Toussaint, Mike Husemann und Andrea Heller (M.) üben mit den Schülern. Fotos: rh

Wie die Turnhalle zur Manege wird

PROJEKT - So ein Zirkus in der Förderschule: Am Samstag zeigen sich die Schüler von einer ganz anderen Seite.

Von Roman Hiendlmaier

BAD KÖTZTING. Was man braucht, um aus einer Schule einen Zirkus zu machen? Ein etwa armlanges Holzstöckchen, einen Plastikteller mit einem nach innen gewölbten Boden und ungefähr fünf Minuten Zeit. „Länger brauchten die ersten nicht, bis sie es geschafft haben, das Stöckchen so schnell kreisen zu lassen, dass der Teller darauf balanciert,“ staunt Barbara Koeppelle. Neben der Konrektorin des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) stehen in der DreifachTurnhalle des Schulzentrums ein halbes Dutzend Schüler, die selbstvergessen die Teller kreisen lassen. Daneben fliegen Bälle, Tücher wirbeln – und über allem schwebt leicht und schön ein riesiger weißer Baldachin.

Zirkus – mal anders

„Normal haben wir an der Schule Zirkus genug“, zitiert Koeppelle einen Schüler. „Aber seitdem ein richtiger Zirkus bei uns ist, erfahren wir an den Kindern ganz neue Seiten.“ Schulleiterin Veronika Nerud nickt: „Es ist beeindruckend, mit welch einfachen Mitteln man den Kindern die Faszination dieser zauberhaften Unterhaltung nahebringen kann.“ Wie geht das?, fragen sich bei diesem Anblick viele Eltern, die im Alltag Mühe haben, ihre Kinder vom Dauer-Glotzen aufs Handy, TV-Berieselung und Computerspiel-Marathons abzuhalten. Antwort: Etwas länger als bis zu den ersten Jongliererfolgen – knapp 20 Jahre etwa. Solange ist Claude Toussaint schon in Sachen Zirkuspädagogik unterwegs. Das Multitalent (Pädagoge, Musiklehrer, Akrobat, Tänzer) übt mit den Kindern das zweite Hauptfach für Zirkusschüler: Zaubern. Während die Kinder grübeln, wie denn ein Seil auf Kommando brettsteif werden kann, erläutert der 39-Jährige der Kötztinger Umschau den Erfolg seiner Arbeit: „Wir holen Kinder dort ab, wo sie sind. Sie müssen nichts können, nichts erreichen – wir machen ihnen nur ein Angebot.“ Das kann ein Kunststück oder Zaubertrick sein, eine Akrobatikfigur – und wie von selbst kommt zustande, was im Alltag schwierig ist: Konzentration, Durchhaltevermögen, Rücksicht, Teamgeist. Die Methodik ist auch der Grund, warum sich Schulleiterin Nerud einem monatelangen Bürokratie-Marathon unterzog, um die Truppe aus dem hohen Norden ans andere Ende der Republik zu holen. Sie nahm die Jugendbildungsstätte Waldmünchen und die Erlebnisakademie ins Boot, um zu einem Fördertopf zu gelangen: „Nach einigem Hin und Her wurden wir in ein Programm des Familienministeriums aufgenommen.“ Die Mühe habe sich gelohnt, sagt die Schulleiterin. „Ich sehe die Freude bei den Schülern, wenn sie Erfolgserlebnisse haben, Lob und Bestätigung spüren. Außerhalb des Projekts erhalten sie das nicht so oft.“

Heute zwei Vorstellungen

Am heutigen Samstag soll diese Anerkennung noch in möglichst lauten Applaus übergehen. Dann heißt es um 13.15 Uhr und 15.15 Uhr „Manege frei für die Zirkusschüler von Toussi-ni“. In zwei Vorstellungen werden die SFZ-Schüler mit Bällen, Tellern, Tüchern jonglieren, lebende Pyramiden bauen, sich aufs Nagelbrett legen oder zum Clown werden. Richtig in Szene gesetzt wird der Auftritt von einem schuleigenen Filmteam. Geht es nach Veronika Nerud, bleibt der Geist von Toussini noch an der Schule, wenn der Applaus schon längst verklungen ist. Holzstöckchen und Jonglierteller sind bezahlbar. Zieht das Lehrerkollegium mit, könnte im Förderzentrum eine Zirkus AG gegründet werden, die den nächsten Schülergenerationen den Zauber des Zirkus nahebringt. Es würde sich lohnen, ist die Schulleiterin überzeugt. Allein für den Moment, die Anerkennung in den Augen der Schüler zu sehen.

 

„Akrobat schööön“: Heute Nachmittag live in der Dreifachturnhalle
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